09.01.
11:00
Josefstädter Neujahrskonzert
Theater in der Josefstadt
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09.01.
11:00
Theater in der Josefstadt
09.01.
19:30
Interpret:innen Wiener Symphoniker Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien Manfred Honeck, Dirigent Nikola Hillebrand, Sopran Catriona Morison, Alt Benjamin Bruns, Tenor Matthias Goerne, Bass Programm Felix Mendelssohn Bartholdy Elias. Oratorium in 2 Teilen nach Worten des Alten Testaments, op. 70 (Quelle: musikverein.at)
Musikverein Großer Saal
11.01.
19:30
Interpret:innen Chicago Symphony Orchestra Klaus Mäkelä, Dirigent Programm Jean Sibelius Symphonie Nr. 7 C-Dur, op. 105 – Pause – Dmitrij Schostakowitsch Symphonie Nr. 4 c-Moll, op. 43 (Quelle: musikverein.at)
Musikverein Großer Saal
11.01.
18:30
Quatuor Mosaïques Erich Höbarth Violine Andrea Bischof Violine Anita Mitterer Viola Christophe Coin Violoncello Programm Wolfgang Amadeus Mozart Streichquartett A-Dur K 464 (1785) Ludwig van Beethoven Streichquartett A-Dur op. 18/5 (1799) Pause Robert Schumann Streichquartett A-Dur op. 41/3 (1842) (Quelle: konzerthaus.at)
Konzerthaus Mozart Saal
12.01.
19:30
Interpret:innen Chicago Symphony Orchestra Klaus Mäkelä, Dirigent Programm Gustav Mahler Symphonie Nr. 9 D-Dur (Quelle: musikverein.at)
Musikverein Großer Saal
12.01.
21:00
DOTA Band & das klitzekleine Orchester (Quelle: konzerthaus.at)
Konzerthaus Mozart Saal
12.01.
19:00
Klangforum Wien Julia Bullock Mezzosopran Peter Tantsits Tenor Ingo Metzmacher Dirigent Programm Hans Werner Henze Voices – Stimmen. Eine Sammlung von Liedern für zwei Singstimmen und Instrumentalgruppen (1973) (Quelle: konzerthaus.at)
Konzerthaus Großer Saal
13.01.
19:30
Interpret:innen Beatrice Rana , Klavier Programm Johann Sebastian Bach Italienisches Konzert F-Dur, BWV 971 Muzio Clementi Sonate G-dur, op. 50/3 „Didone abbandonata“ – Pause – Robert Schumann Carnaval. Scènes mignonnes composées pour le Pianoforte sur quatre notes, op. 9 (Quelle: musikverein.at)
Musikverein Brahms Saal
13.01.
19:30
Florian Boesch Bassbariton Malcolm Martineau Klavier Programm Franz Liszt Ein Fichtenbaum steht einsam S 309 (1855 ca.) Vergiftet sind meine Lieder S 289 (1842) Im Rhein, im schönen Strome S 272 (1840) Die Loreley S 273/1 (1841) Gebet S 331 (1878) Über allen Gipfeln ist Ruh S 306/1 (Erste Fassung) (1848) Alexander Zemlinsky Um Mitternacht op. 2/1/6 (1895–1896) Das verlassene Mädchen op. 2/2/4 (1895–1896) Schlaf nur ein op. 5/1 (1897) Und hat der Tag all seine Qual verloren op. 8/2 (Turmwächterlied und andere Gesänge) (1899 ca.) Ich geh' des Nachts op. 6/4 (Walzergesänge nach toskanischen Volksliedern) (1898) Vöglein Schwermut op. 10/3 (1901) sowie Lieder von Franz Schubert (Quelle: konzerthaus.at)
Konzerthaus Mozart Saal
13.01.
15:30
Interpreten Wiener Philharmoniker Orchester Lahav Shani Klavier, Dirigent Programm Sergej Prokofjew Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique« Dmitri Schostakowitsch Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102 — Pause — Peter I. Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64 (Quelle: jeunesse.at)
Musikverein Großer Saal
14.01.
19:30
Über Leben und Tod - Klenk und Reiter in der Gerichtsmedizin der sensationell erfolgreiche FALTER-Podcast auf der Bühne Warum landen Spitalspatienten lebendig am Seziertisch? Woran starben Beethoven und Mozart wirklich? Wie giftig sind eingekochte Früchte und wie klärt man politisch heikle Fälle und Polizeiskandale? Was ist der perfekte Mord? Und was hat es mit „Vampyren“ auf sich? Ist der Totenschädel Beethovens tatsächlich der seine? Wie identifiziert man die 223 Leichen des Lauda-Air-Absturzes in der Nähe von Bangkok? Auf welche Weise hat die »Schwarze Witwe« Elfriede Blauensteiner ihre Männer ins Jenseits befördert? Und was genau hat es mit den K.-o.-Tropfen auf sich? Österreichs bekanntester Rechtsmediziner, Universitätsprofessor Christian Reiter und Falter-Chefredakteur und Investigativjournalist Florian Klenk beantworten diese und viele andere Fragen und berichten über die spektakulärsten Fälle der österreichischen Kriminalgeschichte der vergangenen 40 Jahre, aber auch über historische Fälle. »Ich wüsste, wie der perfekte Mord geht, werde mich aber hüten, es jemandem zu verraten.« (Quelle: globe.wien)
Globe Wien - Marx Halle
14.01.
19:30
Dirigent und Klaviersolist: Lahav Shani Orchester: Wiener Philharmoniker Programm Sergej Prokofieff Symphonie Nr. 1 in D-Dur, op. 25, ("Symphonie classique") Dmitri Schostakowitsch Konzert für Klavier Nr. 2 in F-Dur, op. 102 Peter Iljitsch Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 in e-Moll, op. 64 (Quelle: wienerphilharmoniker.at)
Musikverein Großer Saal
15.01.
19:30
Globe Wien - Marx Halle
15.01.
19:30
Kuss Quartett Jana Kuss Violine Oliver Wille Violine William Coleman Viola Mikayel Hakhnazaryan Violoncello Anton Gerzenberg Klavier Programm Leoš Janáček Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate« (1923) Presto (V mlhách »Im Nebel« Nr. 4) (1912) Johannes Brahms Intermezzo E-Dur op. 116/4 (1892) Johannes Maria Staud Cahier des équilibres mouvants (2025) Kompositionsauftrag von Carinthischer Sommer, Elbphilharmonie und Wiener Konzerthaus mit freundlicher Unterstützung von Irene Steels-Wilsing Pause Johannes Brahms Sehnsucht op. 112/1 (Sechs Quartette) (Bearbeitung für Streichquartett: Kuss Quartett) (1888–1891) Klavierquintett f-moll op. 34 (1865) (Quelle: konzerthaus.at)
Konzerthaus Mozart Saal
15.01.
19:30
Wiener Symphoniker María Dueñas Violine Petr Popelka Dirigent Programm Wolfgang Amadeus Mozart Symphonie g-moll K 173dB (1773) Samuel Barber Konzert für Violine und Orchester op. 14 (1939–1940) Pause Antonín Dvořák Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889) (Quelle: konzerthaus.at)
Konzerthaus Großer Saal
16.01.
15:00
Interpret:innen Christian Bakanic , Akkordeon Melissa Coleman , Violoncello Stephan Lerchbaumer , Woodwinds Leonhard Waltersdorfer , Schlagwerk Dominique Wiesbauer , Ausstattung Kai Anne Schuhmacher , Text und Regie Gerd Hermann Ortler , Komposition Programm Alice im Wunderland Musik von Gerd Hermann Ortler (Uraufführung im Auftrag der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und der Philharmonie Luxembourg) Produktion Musikverein Wien Konzert für Publikum ab 6 Jahren (Quelle: musikverein.at)
Musikverein Brahms Saal
16.01.
19:00
Masterpieces for Two lädt das Publikum zu einer facettenreichen Reise durch die Geschichte des Tanzes ein. In fünf herausragenden Duetten erkunden die Tänzer:innen unterschiedliche Formen von Nähe, Beziehung und Distanz und präsentieren Meisterwerke bedeutender Choreografen, die jeweils eigene emotionale und thematische Räume eröffnen. Kreiert 1911 von Michel Fokine erzählt Le Spectre de la Rose von einer jungen Frau, in deren Traum der Geist einer Rose erscheint. Zu Gustav Mahlers Lieder eines fahrenden Gesellen schuf Maurice Béjart ein ikonisches Duett für zwei Tänzer. Seelenzustände, seien es Sehnsucht, Einsamkeit oder Abschied, finden in Béjarts Choreografie Ausdruck durch die Körper der beiden Tänzer. Angelin Preljocajs Annonciation zählt zu den bekanntesten Arbeiten des französischen Choreografen, der in seiner Kreation nicht nur sakrale Musik mit elektronischen Klängen vereint, sondern auch die biblische Verkündung an Maria neu interpretiert. Variations Pour une Porte et un zeigt George Balanchine – inspiriert von Pierre Henrys Partitur, deren Klänge menschliches Seufzen sowie das Öffnen und Schließen von Türen imaginieren – von seiner experimentellsten Seite. Den Abschluss bildet Jerome Robbins’ Interpretation von Debussys Prélude à l’après-midi d’un faune. In der reduzierten Atmosphäre eines Ballettstudios entfaltetsich eine subtile-sinnliche Begegnung einer Tänzerin und eines Tänzers. (Quelle: volksoper.at)
Volksoper Wien
16.01.
19:30
Dunedin Consort Ed Lyon Belshazzar (Tenor) Nardus Williams Nitocris (Sopran) Beth Taylor Cyrus (Alt) Matthew Brook Gobrias (Bariton) Alexander Chance Daniel (Altus) John Butt Cembalo, Leitung Programm Georg Friedrich Händel Belshazzar. Oratorium in drei Teilen HWV 61 (1745) (Quelle: konzerthaus.at)
Konzerthaus Großer Saal
16.01.
19:30
Interpreten NOVA Orchester Wien Simon Haje Piano William Garfield Walker Dirigent Programm Arvo Pärt Fratres Wolfgang Amadeus Mozart Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488 — Pause — Anton Bruckner Symphonie Nr. 7 E-Dur (Quelle: jeunesse.at)
Musikverein Großer Saal
17.01.
Im Mittelpunkt der Ereignisse, die in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts spielen, steht der spanische Kronprinz Carlos. Er ist unsterblich verliebt in Elisabeth von Valois, die ihm seit Kindheitstagen zur Frau bestimmt ist, ehe sie sein verwitweter Vater König Philipp II. für sich beansprucht. Dieser private Konflikt wird durch einen politischen verschärft: durch die Forderung Carlos’ nach der Regentschaft der aufständischen niederländischen Provinzen – eine vor dem Hintergrund der Inquisitionsprozesse und der Macht des Großinquisitors fatale Situation. Regisseur Peter Konwitschny spannte in seiner Inszenierung zwischen den Figuren ein Beziehungsgeflecht von atemberaubender Dichte. Zunächst von Teilen des Publikums abgelehnt, erhielt die Produktion bald Kultstatus und wird heute bei jeder Wiederaufnahme mit großer Euphorie empfangen. Die von ihm darüber hinaus geschaffene humoristisch-pantomimische Einlage zur großen Ballettmusik Verdis im dritten Akt vergrößert die Fallhöhe der Tragödie. Besonderer Fokus liegt für Konwitschny auf dem utopischen Moment, das Verdi mit der Errettung von Carlos und Elisabeth am Ende der Oper zeigt. Für den Regisseur ist der Schluss demnach keine realistische Forterzählung, sondern eine Art Veto des Komponisten gegen den Sieg der liebes- und lebensfeindlichen Autoritäten. Mit Don Carlos schuf Verdi einen wesentlichen Beitrag zur Gattung der französischen Grand opéra. Diverse Schwierigkeiten während der Einstudierung führten dazu, dass der Komponist gegen seinen Willen zahlreiche Kürzungen vorzunehmen hatte, ehe das Werk 1867 seine Uraufführung erlebte. Die Produktion an der Wiener Staatsoper zeigt die rekonstruierte Urfassung, die auch jene Passagen beinhaltet, die Verdi 1867 hatte streichen müssen. Das besondere Atout dieser Fassung ist ihre stilistische Einheitlichkeit und eine überaus präzise psychologisch ausgearbeitete Figurenentwicklung. Verdi hatte bei der Komposition des Don Carlos mit zwei sehr profanen Dingen zu kämpfen: mit dem Pariser Vororte-Zug und den Nachmahl-Gepflogenheiten des Publikums. Vorstellungen durften nämlich grundsätzlich nicht zu früh beginnen, da die Zuschauerinnen und Zuschauer das Abendessen gemütlich und nicht überstürzt vor einem Opernbesuch einnehmen wollten. Zugleich durfte eine Aufführung nicht länger als bis zur Abfahrt des letzten Zuges dauern, der die Besucherinnen und Besucher aus den Vorstädten wieder heimbrachte. Eingekeilt zwischen diesen beiden zeitlichen Fixpunkten musste daher die Partitur wenige Tage vor der Uraufführung empfindlich zurechtgestutzt werden. Sichern sich Ihre Tickets für einen vergnüglichen Opernabend in der Wiener Staatsoper und buchen Sie Ihre Karten jetzt auf viennaticket.at. (Quelle: wiener-staatsoper.at)
Staatsoper Wien
18.01.
19:30
Philharmonix Noah Bendix-Balgley Violine Sebastian Gürtler Violine Thilo Fechner Viola Stephan Koncz Violoncello Ödön Rácz Kontrabass Daniel Ottensamer Klarinette Christoph Traxler Klavier (Quelle: konzerthaus.at)
Konzerthaus Großer Saal
19.01.
20:00
Das deutschsprachige Musical von Sasson/Sautter mit Deborah Sasson und Uwe Kröger Musik: Deborah Sasson Text: Jochen Sautter Musikdirektor und Arrangements: Ryan Martin Die große Tournee Produktion in hochkarätiger Starbesetzung. Ein echtes Musicalhighlight! Seit 2010 fesselt „Das Phantom der Oper“ des Autoren Teams Deborah Sasson und Jochen Sautter die Zuschauer auf den Bühnen Europas. Für die überragende Qualität der Darsteller, der Musik und des spektakulären Bühnenbildes wurde die Produktion mit der Goldenen Sonne 2023 als bestes Musical ausgezeichnet. 2026 kommt die große Tourneeproduktion mit Deborah Sasson und Uwe Kröger zurück nach Österreich. Das Publikum und die Presse feiern allerorts das Zusammenspiel der Sängerin mit Deutschlands Musicalstar Nummer Eins, der wieder in die Rolle des Phantoms schlüpfen wird. Das eindrucksvolle Bühnenbild lebt sowohl von den effektvollen, dreidimensionalen Videoprojektionen des gefeierten Multimediakünstlers Daniel Stryjecki als auch von den grandiosen Bühnenelementen, gebaut von Michael Scott der Metropolitan Opera in New York. Diese Neuinszenierung, die einst zum 100. Geburtstags des 1910 von Gaston Leroux geschriebenen Romans „Le Fantôme de l'Opéra“ entstand, ist eines der erfolgreichsten Tournee Musicals Europas. Die Produktion hebt sich von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Literaturstoffes ab, indem sie sich näher an die Romanvorlage hält und in Teilen der von Sasson komponierten Musik bekannte Opernzitate einbindet. Die Rolle der Christine interpretiert die weltweit gefeierte Bostoner Sopranistin und Echo Klassik Preisträgerin Deborah Sasson. Ihre facettenreiche und kraftvolle Stimme ist perfekt für diese Mischung aus Oper und Musical. Das Phantom wird von Uwe Kröger gespielt, der seit seinem Durchbruch in der Rolle des Todes in der Welturaufführung von Elisabeth die Herzen des Publikums eroberte. Er spielte unter anderem die Hauptrollen in den Uraufführungen Rebecca, Mozart, Der Besuch der alten Dame, Heidi und in den deutschsprachigen Erstaufführungen von Sunset Boulevard, Miss Saigon, Doctor Dolittle, The Addams Family sowie Napoleon am Londoner Westend. Nun schlüpft er bei dieser Produktion in die Rolle des von der Welt gefürchteten und innerlich zerrissenen Phantoms. Des Weiteren wirkt ein großes Ensemble ausgewählter Sänger, Tänzer und Schauspieler aus dem deutschsprachigen Raum mit. Autoren: Deborah Sasson und Jochen Sautter Musikarrangements: Ryan Martin Liedtexte und Dialoge: Jochen Sautter Komposition und Musikalische Gestaltung: Deborah Sasson Regie und Choreografie: Jochen Sautter Bühnenausstattung: Michael Scott Multimedia Technik: Daniel Stryjecki Künstlerischer Gesamtleitung: Deborah Sasson und Jochen Sautter (Quelle: stadthalle.com)
Stadthalle Halle F
19.01.
Der legendäre Frauenheld Don Giovanni erobert skrupellos und rücksichtslos die Herzen der Frauen. Seine Untaten bleiben jedoch nicht ungestraft, als er eines Tages den Komtur herausfordert und tötet. Als Don Giovanni versucht, seinen Verfolgern zu entkommen und seine Taten zu verbergen, wird es brenzlig. Doch am Ende wird er von einer übernatürlichen Macht zur Rechenschaft gezogen und in die Hölle gezogen, während alle anderen über die Vergänglichkeit der Macht und die Gerechtigkeit des Schicksals nachdenken. Die Oper ist eine fesselnde Darstellung von Liebe, Verführung, Rache und moralischer Verantwortung. Barrie Koskys Inszenierung von Don Giovanni greift die in der Stückvorlage enthaltene Ambivalenz zwischen grotesker Komödie und düsterem Drama auf und blickt dabei tief in die Psyche der Figuren. Vater-Kind-Konflikte, Herr-und-Knecht-Dynamiken und die ewige Suche nach der eigenen Identität spielen bei der Deutung der Figuren eine essenzielle Rolle. Der Raum, den das Stück schafft, wird bei Kosky zu einem »Laboratorium für widersprüchliche Ideen über die menschliche Existenz ohne fertige Antworten.« Das Drama fokussiert sich auf das tiefenpsychologische, dionysische und gefährliche der einzelnen Figuren, die schlussendlich Verantwortung für ihre eigenen selbstzerstörerischen Triebe übernehmen müssen. Unverwechselbar sind die ersten Akkorde der Ouvertüre von Don Giovanni in d-Moll – einer Tonart, die v. a. als Ausdruck besonders düsterer und dramatischer Momente galt und die im Gesamtwerk Mozarts eine Sonderstellung einnimmt. So steht beispielsweise auch das Requiem (KV 626), das Letztwerk vor seinem frühen Tod, in d-Moll. Ebenso die bekannte Fantasie d-Moll (KV 397) oder das Streichquartett Nr. 15 (KV 421), eines der wenigen Streichquartette in einer Moll-Tonart, über das seine Frau Constanze in einem späteren Brief behauptete, er habe es während der Entbindung ihres ersten Sohnes komponiert. »Opera buffa« notierte Mozart in seinem Verzeichnis aller meiner Werke am 28. Oktober 1787 zu Don Giovanni – und ordnete das Werk somit eindeutig dem komischen Genre zu. Eine auf den ersten Blick kuriose Zuschreibung, die längst kanonischer Gegenstand der musikwissenschaftlichen Forschung geworden ist. Auch wenn, u. a. der romantischen Rezeption der Oper geschuldet, heutezutage häufig die tragischen Aspekte der Oper hervorgehoben werden, ist die Verwurzelung im komischen Genre nicht zu verleugnen: heitere Arien, Wortwitze oder Buffa-Figuren wie die des Leporello oder des »niederen« Paares Zerlina und Masetto, die der Figurentypologie der sogenannten Commedia dell’arte entstammen. Aber auch Merkmale der »semiseria«, dem halbtragischen Genre, weist das Werk auf. Für Regisseur Barrie Kosky lebt Don Giovanni gerade von dieser Balance zwischen Komödie und Tragödie. Sichern Sie sich Tickets für eines der größten Meisterwerke der Operngeschichte in der Wiener Staatsoper und buchen Sie Ihre Karten jetzt auf viennaticket.at. (Quelle: wiener-staatsoper.at)
Staatsoper Wien
19.01.
19:30
Wiener Philharmoniker Lahav Shani Klavier, Dirigent Programm Sergej Prokofjew Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique« (1916–1917) Dmitri Schostakowitsch Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102 (1957) Pause Peter Iljitsch Tschaikowsky Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 (1888 (Quelle: konzerthaus.at)
Konzerthaus Großer Saal
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