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2027年6月

日程6件
  1. ウィーン国立オペラ座

    1010 Wien

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チケット情報

第7カテゴリーのお席の中には舞台の3~4割が観えないお席も含まれます。第8カテゴリーのお席は視界に制限があり基本的に舞台がほぼ観えず聴くのを目的としたお席です。弊社チケット販売料金は券面金額に対し60%の手数料が加算されております。第9カテゴリーのお席は視界に制限があり基本的に舞台が観えず聞くのを目的にしたお座席です。弊社チケット販売料金は券面金額に対し110%の手数料が加算されております。

イベントについて

V.ベッリーニによるオペラ

Zwei jun­ge Men­schen, aus ver­fein­de­ten Fa­mi­li­en stam­mend, lie­ben ein­an­der. Doch das Schick­sal will nicht, dass sie glück­lich ver­eint sind.

Ro­meo und Giu­li­et­ta sind be­reits von­ein­an­der ge­trennt. Wäh­rend er noch an der Il­lu­si­on ei­ner glück­li­chen ge­mein­sa­men Zu­kunft fest­hält, ent­schei­det sie sich für die Fa­mi­li­en­eh­re und sieht da­mit be­reits ih­rem Tod ent­ge­gen. Die Feind­schaft der Fa­mi­li­en Ca­pu­le­ti und Mon­te­cchi wird durch den his­to­risch rea­len Kon­flikt zwi­schen den papst­treu­en Gu­el­fen und den kai­ser­treu­en Ghi­bel­li­nen im Ita­li­en des 13. Jahr­hun­derts ver­stärkt. Der tra­gi­sche Aus­gang des Dra­mas ist un­um­gäng­lich.

»Bel­li­ni ist der Er­fin­der ei­ner völ­lig neu­en mu­si­ka­li­schen Tech­nik: je­ner ›lun­ga lun­ga can­ti­le­na‹ (›lan­gen, lan­gen Me­lo­die‹), die spä­ter zur ›Un­end­li­chen Me­lo­die‹ Wag­ners wer­den soll­te und zur Grund­la­ge sei­nes dra­ma­tur­gi­schen Den­kens wur­de. Für die­se Er­fin­dung wur­de Bel­li­ni von Kom­po­nis­ten wie Cho­pin und Wag­ner zum Vor­bild ge­nom­men. I Capuleti e i Montecchi bie­tet uns die Quin­tes­senz der me­lo­di­schen In­spi­ra­ti­on des Kom­po­nis­ten, mit ei­ni­gen un­sterb­li­chen Me­lo­di­en, die so­fort au­ßer­or­dent­lich be­rühmt wur­den. Die Oper stellt den ei­gent­li­chen Grün­dungs­mo­ment des so­ge­nann­ten ›Bel­can­to‹ dar – ein Be­griff, der in der zwei­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts ge­prägt wur­de, um die Nos­tal­gie nach je­nem glanz­vol­len Mo­ment der ita­lie­ni­schen Mu­sik aus­zu­drü­cken.« (Gian­lu­ca Ca­pua­no)
 

Mit I Capuleti e i Montecchi eta­blier­te sich Bel­li­ni end­gül­tig als ei­ner der füh­ren­den früh­ro­man­ti­schen Kom­po­nis­ten Ita­li­ens, ne­ben Gio­a­chi­no Ros­si­ni und Gae­ta­no Do­ni­zet­ti. »Mein Stil wird jetzt in den wich­tigs­ten Thea­tern der Welt ge­hört … und mit größ­tem Bei­fall«, no­tier­te er noch im sel­ben Mo­nat der Ur­auf­füh­rung.

Mu­si­ka­lisch setz­te die Neu­ein­stu­die­rung von I Capuleti e i Montecchi an der Wie­ner Staats­oper von 1977 neue Maß­stä­be in der Re­zep­ti­ons­tra­di­ti­on des Werks im 20. Jahr­hun­dert, ins­be­son­de­re durch die Ro­meo-In­ter­pre­ta­ti­on von KS Ag­nes Balt­sa. Durch die Viel­zahl der Auf­füh­run­gen von I Capuleti e i Montecchi seit den 1970er-Jah­ren zählt das Werk heu­te wie­der zu den wich­tigs­ten des Bel­can­to-Re­per­toires.

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(Quelle: wiener-staatsoper.at)

 

ウィーン国立オペラ座

会場

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