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2027年4月

日程2件
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2027年5月

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2027年6月

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チケット情報

第7カテゴリーのお席の中には舞台の3~4割が観えないお席も含まれます。第8カテゴリーのお席は視界に制限があり基本的に舞台がほぼ観えず聴くのを目的としたお席です。弊社チケット販売料金は券面金額に対し60%の手数料が加算されております。第9カテゴリーのお席は視界に制限があり基本的に舞台が観えず聞くのを目的にしたお座席です。弊社チケット販売料金は券面金額に対し110%の手数料が加算されております。

イベントについて

W.マクレガー

Woolf Works ist ein Trip­ty­chon von Bal­let­ten, in­spi­riert von Virginia Woolfs bahn­bre­chen­den Ro­ma­nen Mrs. Dalloway, Orlando so­wie Die Wellen und an­ge­rei­chert mit Aus­zü­gen aus ih­ren Brie­fen, Es­says und Ta­ge­bü­chern.

Das Stück er­kun­det das Auf­ein­an­der­pral­len von Form und In­halt in Woolfs Werk – ei­ne le­ben­di­ge, im­pres­sio­nis­ti­sche Nach­zeich­nung ih­rer Pro­sa, in der Ge­füh­le, Stim­mun­gen und Sin­nes­ein­drü­cke Vor­rang ge­gen­über der Hand­lung ha­ben.
Woolf Works fängt das Herz ei­nes künst­le­ri­schen Le­bens ein, das von der Su­che nach ei­nem frei­e­ren, ein­zig­ar­tig mo­der­nen Rea­lis­mus an­ge­trie­ben wird, und er­weckt Woolfs Welt aus »Gra­nit und Re­gen­bo­gen«, in der Men­schen zu­gleich phy­si­scher Kör­per und un­be­grenz­te Es­senz sind, zum Le­ben.
Für die­ses Werk ar­bei­te­te Wayne McGregor er­neut mit dem re­nom­mier­ten bri­ti­schen Kom­po­nis­ten Max Richter zu­sam­men, der ei­ne spe­zi­ell in Auf­trag ge­ge­be­ne Par­ti­tur mit elek­tro­ni­scher und Li­ve-Mu­sik kom­po­niert hat. Das Büh­nen­bild stammt von den Ar­chi­tek­tur­bü­ros Ciguë und We Not I, wäh­rend die Kos­tü­me und das Licht­de­sign von sei­nen lang­jäh­ri­gen künst­le­ri­schen Part­nern Moritz Junge und Lucy Carter ge­stal­tet wur­den.

Woolf Works mar­kiert ei­nen Wen­de­punkt im er­zäh­len­den klas­si­schen Bal­lett. Das Werk hat das Gen­re des Hand­lungs­bal­letts ins 21. Jahr­hun­dert ge­führt, in­dem es kraft­vol­le Cho­reo­gra­fie mit in­no­va­ti­ver Tech­no­lo­gie ver­bin­det.

Woolf Works ist in drei Ak­te ge­glie­dert – I now, I then, Becomings und Tuesday –, die sich je­weils deut­lich in Büh­nen­bild und Cho­reo­gra­fie un­ter­schei­den.

»Woolf Works ist kei­ne de­tail­ge­treue Dar­stel­lung von Virginia Woolfs Schrei­ben. Das Stück ist opu­lent, ar­bei­tet mit neu­en Vi­sua­li­sie­rungs­tech­ni­ken und ei­ner col­la­ge­ar­ti­gen Struk­tur – ein in­ten­si­ves Auf­ein­an­der­tref­fen und ei­ne Über­la­ge­rung der Sin­ne. Mich reiz­te der Ge­dan­ke, die Cho­reo­gra­fie und Ge­stal­tung im Geist von Woolfs Schrei­ben zu ent­wi­ckeln, als sich ent­fal­ten­den Be­wusst­seins­strom, an­statt die Hand­lun­gen ih­rer Ro­ma­ne eins zu eins zu über­set­zen.« (Wayne McGregor)

Der für den Os­car no­mi­nier­te Bri­te Max Richter ist ein wich­ti­ger künst­le­ri­scher Part­ner McGregors und zählt zu den prä­gends­ten Kom­po­nis­ten der zeit­ge­nös­si­schen Mu­sik. In sei­nen Wer­ken be­wegt er sich zwi­schen Klas­sik, Elek­tro­ni­scher und Mi­ni­mal Mu­sic.

Für Woolf Works schuf er ei­ne viel­schich­ti­ge Par­ti­tur, die elek­tro­ni­sche Klän­ge mit or­ches­tra­ler Mu­sik ver­eint und die At­mo­sphä­re der Tex­te von Virginia Woolf in ei­ne dich­te, in­ten­siv emo­tio­na­le Klang­land­schaft über­setzt. Da­bei ver­wen­det Max Richter auch die Kraft der Stim­me: So ist im ers­ten Akt Virginia Woolf selbst zu hö­ren, die aus ih­rem Es­say On Craftmanship liest. Im drit­ten Akt er­tönt die Stim­me von Schau­spie­le­rin Gillian Anderson, die Woolfs Ab­schieds­brief ein­ge­spro­chen hat.

Woolf Works wur­de 2015 mit dem Royal Ballet London ur­auf­ge­führt. Wayne McGregor hat die Rol­le der Virginia Woolf für Bal­lett­di­rek­to­rin Alessandra Ferri, die für ih­re In­ter­pre­ta­ti­on mit ei­nem Laurence Olivier Award aus­ge­zeich­net wur­de, kre­iert.
 

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(Quelle: wiener-staatsoper.at)

 

ウィーン国立オペラ座

会場

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