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marzo 2027

4 date
  1. Staatsoper Wien

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Informazioni sui biglietti

Karten in der 8. und 9. Kategorie können eingeschränkte Sicht haben und werden mit erhöhtem Aufschlag verkauft.

Sull'evento

Oper von Giacomo Puccini

Der ehe­ma­li­ge Kon­sul An­ge­lot­ti ist der Ge­fan­gen­schaft ent­kom­men. In der Kir­che Sant’Andrea della Valle trifft er auf den Ma­ler Ma­rio Ca­va­ra­dos­si, der ihm hilft.

Doch es ge­lingt dem Po­li­zei­chef Scar­pia, Ca­va­ra­dos­si auf die Spur zu kom­men: Er soll hin­ge­rich­tet wer­den. Für sei­ne Ret­tung ver­langt Scar­pia von Tos­ca, der Ge­lieb­ten Ca­va­ra­dos­sis, kör­per­li­che Hin­ga­be. Sie wil­ligt ein, er­hält die Zu­sa­ge ei­ner Schein­hin­rich­tung – und er­mor­det Scar­pia. Die­ser hat sie je­doch be­tro­gen, und Ca­va­ra­dos­si wird tat­säch­lich er­schos­sen. Für Tos­ca ist das Le­ben sinn­los ge­wor­den, und sie stürzt sich von der En­gels­burg.

Für vie­le Zu­schau­e­rin­nen und Zu­schau­er ist Mar­ga­re­the Wall­manns Tos­ca-In­sze­nie­rung ei­ne be­son­ders ge­lun­ge­ne und at­mo­sphä­risch-stim­mungs­vol­le. Es ist die äl­tes­te Re­gie­ar­beit im Haus am Ring (Pre­mie­re 1958) – doch ist der Zau­ber die­ser tra­di­ti­ons­rei­chen Pro­duk­ti­on un­ge­bro­chen. In plas­tisch-wir­kungs­vol­len Bil­dern wer­den die Lie­bes­ge­schich­te von Ca­va­ra­dos­si und Tos­ca und die po­li­ti­sche Hand­lung ein­drucks­voll mit­ein­an­der ver­wo­ben, der Büh­nen­raum und die Kos­tü­me von Ni­co­la Be­nois zeu­gen von ei­ner so kla­ren wie ein­drück­li­chen Bild­spra­che. Für Ge­ne­ra­tio­nen von Wie­ner Opern­be­su­che­rin­nen und Opern­be­su­chern ist die Wall­mann’sche In­sze­nie­rung schlecht­hin ei­ne Tosca-Pro­duk­ti­on. Ei­nen zu­sätz­li­chen Reiz er­hält die Pro­duk­ti­on durch die be­ein­dru­cken­de An­zahl nam­haf­ter Künst­ler­per­sön­lich­kei­ten, die in ge­nau die­ser Re­gie, in ge­nau die­sen De­ko­ra­tio­nen und in ge­nau die­sen Kos­tü­men in er­in­ne­rungs­wür­di­gen Vor­stel­lun­gen vor das Wie­ner Pu­bli­kum ge­tre­ten sind.
 
Gia­co­mo Puc­ci­ni spiel­te in die­ser Oper die Sphä­ren der Kunst und Po­li­tik ge­gen­ein­an­der aus und schuf ein Meis­ter­werk von dra­ma­tisch zu­pa­cken­der Mu­sik, aber auch be­rü­cken­der Schön­heit. Ari­en wie »E lu­ce­van le stel­le« oder »Vis­si d’ar­te« zäh­len nicht nur zu den be­kann­tes­ten Mo­men­ten des Werks, son­dern wur­den ge­ra­de­zu Iko­nen der Opern­ge­schich­te.
 
Gia­co­mo Puc­ci­nis Tosca, ur­auf­ge­führt 1900 in Rom, ba­siert auf dem Schau­spiel La Tosca von Vic­to­ri­en Sar­dou, ei­nem da­mals be­rüch­tig­ten Kol­por­ta­ge­stück, das Sa­rah Ber­nard­t in der Ti­tel­rol­le zum Er­folg führ­te. Puc­ci­nis Oper spielt an zwei ganz ex­akt fest­ge­leg­ten Ta­gen: am 17. Ju­ni 1800, ei­nem Diens­tag, und im Mor­gen­grau­en des fol­gen­den Mitt­wochs. Bei den drei Spiel­or­ten der Tosca – die Kir­che Sant’Andrea della Valle, der Pa­la­z­zo Far­ne­se und die En­gels­burg – han­delt es sich um tat­säch­lich exis­tie­ren­de Bau­wer­ke in Rom. Auch die Glo­cken­klän­ge zu Be­ginn des drit­ten Ak­tes soll der Kom­po­nist der Stadt ab­ge­lauscht ha­ben: Er hol­te vor Kom­po­si­ti­ons­be­ginn phy­si­ka­lisch-akus­ti­sche In­for­ma­tio­nen über den Klang der Glo­cken ein.

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(Quelle: wiener-staatsoper.at)

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