Friedrich Gulda widmete sein Konzert für Violoncello Heinrich Schiff, der das Werk 1981 uraufführte. Gulda wandte sich mit seiner Musik auffallend oft „Herrn Mozart“ zu und schlug dabei eine Brücke zwischen der Klassik und der Gegenwartsmusik. Auch die Instrumentierung des Cellokonzertes verweist auf die seltene Art der Besetzung von Mozarts „Gran Partita“-Serenade.
Irmfried Radauer schrieb im Mozartjahr ein Bezugsstück zu Mozarts „Gran Partita“ – diese war bereits zum Kult geworden und war, bemerkenswerterweise, nicht von Mozart selbst, sondern von einem Unbekannten mit „Gran Partita“ überschrieben worden. Schon diese Bezeichnung zeigt ihren besonderen Status unter den sonst eher „volkstümlichen“ Serenaden: Sie ist die ungekrönte und unangefochtene Königin unter den Harmoniemusiken.