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2026年10月

日程2件
  1. ウィーン国立オペラ座

    1010 Wien

    オンラインではご利用いただけません

  2. ウィーン国立オペラ座

    1010 Wien

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2026年11月

日程3件
  1. ウィーン国立オペラ座

    1010 Wien

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  2. ウィーン国立オペラ座

    1010 Wien

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  3. ウィーン国立オペラ座

    1010 Wien

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チケット情報

第7カテゴリーのお席の中には舞台の3~4割が観えないお席も含まれます。第8カテゴリーのお席は視界に制限があり基本的に舞台がほぼ観えず聴くのを目的としたお席です。弊社チケット販売料金は券面金額に対し60%の手数料が加算されております。第9カテゴリーのお席は視界に制限があり基本的に舞台が観えず聞くのを目的にしたお座席です。弊社チケット販売料金は券面金額に対し110%の手数料が加算されております。

イベントについて

G.ヴェルディによるオペラ

Desdemona hat sich in den ausländischen General Otello verliebt und gegen den Willen ihres Vaters geheiratet.

Jago, ein intriganter, bösartiger Fähnrich Otellos, will diesen zerstören. Und tatsächlich gelingt ihm dies auf raffinierte Weise: er kann Otello nach und nach überzeugen, dass seine Abgöttin Desdemona ihn betrügt. Erst nachdem Otello daraufhin seine Frau voller Hass und Eifersucht ermordet hat, wird ihm ihre Unschuld klar. Voller Reue ersticht sich Otello  und nimmt sterbend mit einem Kuss Abschied von der geliebten Toten.

Die ak­tu­el­le In­sze­nie­rung – es ist die ins­ge­samt ach­te an die­sem Haus – stammt von Adri­an No­ble, der die Hand­lung ge­mein­sam mit sei­nem Aus­stat­ter Dick Bird an den Be­ginn des 20. Jahr­hun­derts ver­legt, um die Span­nun­gen, die sich durch den Ge­gen­satz zwi­schen der lo­ka­len Be­völ­ke­rung und der frem­den ve­ne­zia­ni­schen Mi­li­tär­macht er­ge­ben, vor dem Hin­ter­grund des Ko­lo­nia­lis­mus zu be­leuch­ten. Zu­sätz­li­che In­spi­ra­ti­ons­quel­len für die Pro­duk­ti­on wa­ren für No­ble und Bird die künst­le­ri­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen skan­di­na­vi­scher Dra­ma­ti­ker und Ma­ler mit dem The­ma Ei­fer­sucht, das Shake­speare einst als ge­fähr­lichs­te mensch­li­che Emo­ti­on ein­stuf­te.

Musikalisch stellt die Vertonung von Shakespeares Othello den Schlusspunkt von Verdis lebenslangen Bemühungen dar, dem standardisierten Schematismus des italienischen melodramma den Atem des wahren Dramas einzuhauchen. Die Formen und Formeln ordnen sich dem von Verdi spätestens seit den 1850er-Jahren erstrebten »Ganzen« unter und sind nicht mehr musikalischer Selbstzweck, sondern erstehen allein aus der immanenten Gesetzmäßigkeit des Dramas, das sie beglaubigt.
 
So groß Verdis Begeisterung für das Werk Shakespeares auch war, im Endeffekt basierten nur drei seiner Opern auf Vorlagen des englischen Dramatikers – neben Macbeth waren dies seine zwei letzten Werke für das Musiktheater, also Otello und Falstaff, die er beide auf Libretti seines ehemaligen künstlerischen Kontrahenten Arrigo Boito komponierte. Die gemeinsame Arbeit an Otello dauerte rund sieben Jahre, ehe die Oper am 5. Februar 1887 an der Mailänder Scala erfolgreich uraufgeführt wurde. In kürzester Zeit wurde Otello weltweit nachgespielt, so auch in Wien, wo die Oper am 15. Marz 1888 an der Hofoper, der heutigen Staatsoper, zur österreichischen Erstaufführung gelangte.
Die vieraktige Oper, die ursprünglich den Titel Jago hatten tragen sollen, weist im Vergleich mit Shakespeare einige offensichtliche äußere Unterschiede auf: So wurde zum Beispiel der erste Akt des Schauspiels weggelassen, dafür aber mit dem Credo des Jago eine Selbstreflexion eingefugt, die ihn als Bösewicht klarer fassbar erscheinen lasst als im Sprechstuck.

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(Quelle: wiener-staatsoper.at)

 

ウィーン国立オペラ座

会場

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