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marzo 2027

4 date
  1. Staatsoper Wien

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Informazioni sui biglietti

Karten in der 8. und 9. Kategorie können eingeschränkte Sicht haben und werden mit erhöhtem Aufschlag verkauft.

Sull'evento

Oper von Richard Strauss

Sa­lo­me wächst in ei­ner er­schre­cken­den, grau­en­haf­ten und zu­tiefst ver­let­zen­den Um­ge­bung auf.

Ei­ne Flucht aus die­ser Welt scheint ihr der as­ke­ti­sche Pro­phet Jo­cha­na­an, der Um­kehr pre­digt. Er weist ih­re Sehn­sucht je­doch ab. Voll un­rei­fem Zorn for­dert sie sei­nen Kopf. Als Sa­lo­me den blu­ti­gen Mund des Pro­phe­ten küsst, be­fiehlt ihr Stief­va­ter He­ro­des, sie zu tö­ten.

»Ich weiß vor Be­ginn der ei­gent­li­chen Pro­ben­ar­beit nicht, was ich er­zäh­len wer­de. Denn das ist ab­hän­gig von den Dar­stel­lern. Sie ge­ben mir die Ener­gie, aus der mei­ne Auf­füh­rung ent­steht. Ich bin nur der Kar­to­graf, die Sän­ger sind es, die sich in das Di­ckicht des Wal­des hin­ein­be­ge­ben und es durch­drin­gen. Man muss da­bei auch den Zu­fall zu­las­sen. Der Zu­fall ist ein gro­ßer Dra­ma­turg. Jetzt, drei Wo­chen nach Pro­ben­be­ginn, be­gin­ne ich – viel­leicht – zu ver­ste­hen. Das Thea­ter ist kein Bild, son­dern et­was Le­ben­di­ges. Nur in­dem man es er­lebt, kann man es ver­ste­hen.« (Cy­ril Tes­te)

Wir emp­feh­len den Be­such die­ser Pro­duk­ti­on ab 14 Jah­ren.

»Ein we­sent­li­cher As­pekt die­ses Werks, den man buch­stäb­lich auf den ers­ten Blick wahr­nimmt, ist der gro­ße, weit aus­dif­fe­ren­zier­te Or­ches­ter­ap­pa­rat. Die­ser er­mög­licht ei­ne un­glaub­li­che Pa­let­te an Schat­tie­run­gen und die ge­sam­te Brei­te an Klang­tech­ni­ken. Strauss ent­wirft dank die­ses Or­ches­ters ei­nen gro­ßen at­mo­sphä­ri­schen Zau­ber, man ver­ge­gen­wär­ti­ge sich die schwü­le Abend­stim­mung, die »ori­en­ta­li­sche« Fär­bung, die Klang­bil­der. Er setzt da­für et­wa die Ce­les­ta oder Har­fen ein, aber auch vie­le So­lo-Strei­cher, ei­ne rei­che Aus­wahl an un­ter­schied­li­chen Blas­in­stru­men­ten, vor al­lem Kla­ri­net­ten – ein gan­zes Ba­tail­lon –, auch ge­teil­te Strei­cher, die zum Teil je­weils un­ter­schied­li­che Tech­ni­ken an­wen­den. Nicht zu­letzt gibt es ein un­glaub­li­ches Schlag­werk, un­ter an­de­rem das Glo­cken­spiel und das sehr wich­ti­ge Xy­lo­phon. Und Strauss ver­sucht neu­ar­ti­ge Klang­far­ben aus die­sen In­stru­men­ten her­aus­zu­lo­cken, sol­che, die es vor­her nicht gab.« (Phi­lip­pe Jor­dan)
 
Der für Wien so wich­ti­ge Opern­di­rek­tor Gus­tav Mah­ler war von Sa­lo­me zu­tiefst be­geis­tert (»Es ist ein ganz ge­nia­les, sehr star­kes Werk, das ent­schie­den zu dem Be­deut­sams­ten ge­hört, was un­se­re Zeit her­vor­ge­bracht! Es ar­bei­tet und lebt da un­ter ei­ner Men­ge Schutt ein Vul­can, ein un­ter­ir­di­sches Feu­er – nicht ein blo­ßes Feu­er­werk!«) und woll­te das Werk an der Wie­ner Hof­oper her­aus­brin­gen. Doch die Zen­sur mach­te ihm ei­nen Strich durch die Rech­nung und ver­bot die Oper we­gen »mo­ra­li­scher« Be­den­ken. Erst 1918 fei­er­te Sa­lo­me ih­re Erst­auf­füh­rung im Haus am Ring.

 

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(Quelle: wiener-staatsoper.at)

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