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novembre 2026

5 date
  1. Staatsoper Wien

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Informazioni sui biglietti

Karten in der 8. und 9. Kategorie können eingeschränkte Sicht haben und werden mit erhöhtem Aufschlag verkauft.

Sull'evento

Oper von Gaetano Donizetti

Marie, als Fin­del­kind vom 21. Re­gi­ment auf­ge­zo­gen, wächst als Mar­ke­ten­de­rin in­mit­ten ih­rer vie­len »Vä­ter« auf und zieht mit den Sol­da­ten in die Krie­ge.

In Ti­rol ver­liebt sie sich in den jun­gen Tonio, der aus Lie­be zu ihr dem Re­gi­ment bei­tritt. Ihr ge­mein­sa­mes Glück wird je­doch ge­stört, als ei­ne an­geb­li­che Tan­te Marie auf ihr Schloss holt, um sie stan­des­ge­mäß zu er­zie­hen und mit ei­nem pas­sen­den Ehe­mann zu ver­hei­ra­ten. Marie fühlt sich in der frem­den Welt un­wohl und sehnt sich nach ih­rem ein­fa­chen Le­ben. Schließ­lich setzt sich die Lie­be durch: Marie kehrt zu ih­rem Re­gi­ment und zu Tonio zu­rück.

Lau­rent Pel­lys, Meis­ter des lie­be­vol­len Hu­mors und der Thea­ter­ko­mik, schuf ei­ne zeit­lo­se, amü­san­te und über­aus be­lieb­te In­sze­nie­rung, die die herz­er­wär­men­de Oper Do­ni­zet­tis zur Re­fe­renz­pro­duk­ti­on mach­te. Der ers­te Akt zeigt ei­ne über­di­men­sio­na­le, mehr­fach ge­fal­te­te Land­kar­te Ti­rols, die auf die­se Wei­se ei­ne im­po­san­te Berg­land­schaft ver­ge­gen­wär­tigt, im zwei­ten Akt bil­det ein an­ge­deu­te­ter Sa­lon den Rah­men für Slap­stick-Ein­la­gen und höchst skur­ri­le Si­tua­tio­nen am lau­fen­den Band. Die Pro­duk­ti­on ent­stand 2007 als Ko­pro­duk­ti­on der Wie­ner Staats­oper, der New Yor­ker Met und des Lon­do­ner Roy­al Ope­ra House.
 
Gae­ta­no Do­ni­zet­tis Ge­nie – nicht zu­letzt auch in sei­nen ko­mi­schen Opern wie La fille du régiment sehr deut­lich zu er­le­ben – zeigt sich im ge­konn­ten Aus­ba­lan­cie­ren von Hu­mor, Iro­nie und Sen­ti­ment, an der Fül­le an Ohr­wür­mern und am grund­sätz­li­chen Es­prit, der di­rekt zu ei­nem Jacques Of­fen­bach füh­ren wird. Nicht von Un­ge­fähr ist Do­ni­zet­ti da­mit auch ei­ner der di­rek­ten Vor­fah­ren der Wie­ner Ope­ret­te ei­nes Jo­hann Strauß.
 
Zu den be­kann­tes­ten Schla­gern aus La fille du régiment ge­hört die ex­trem an­spruchs­vol­le Te­nor-Ari­e To­ni­os im ers­ten Akt mit ih­ren acht ho­hen Cs. Man­che In­ter­pre­ten fü­gen so­gar noch ein zu­sätz­li­ches neun­tes ein – und wenn dann, bei aus­rei­chen­dem Bei­fall, noch ein Da ca­po folgt, sind es in Sum­me so­gar 18 ho­he Cs in­ner­halb we­ni­ger Mi­nu­ten!
 

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(Quelle: wiener-staatsoper.at)

 

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