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Juni 2027

6 Termine
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Ticketinformation

Karten in der 8. und 9. Kategorie können eingeschränkte Sicht haben und werden mit erhöhtem Aufschlag verkauft.

Über die Veranstaltung

Oper von Vincenzo Bellini

Zwei jun­ge Men­schen, aus ver­fein­de­ten Fa­mi­li­en stam­mend, lie­ben ein­an­der. Doch das Schick­sal will nicht, dass sie glück­lich ver­eint sind.

Ro­meo und Giu­li­et­ta sind be­reits von­ein­an­der ge­trennt. Wäh­rend er noch an der Il­lu­si­on ei­ner glück­li­chen ge­mein­sa­men Zu­kunft fest­hält, ent­schei­det sie sich für die Fa­mi­li­en­eh­re und sieht da­mit be­reits ih­rem Tod ent­ge­gen. Die Feind­schaft der Fa­mi­li­en Ca­pu­le­ti und Mon­te­cchi wird durch den his­to­risch rea­len Kon­flikt zwi­schen den papst­treu­en Gu­el­fen und den kai­ser­treu­en Ghi­bel­li­nen im Ita­li­en des 13. Jahr­hun­derts ver­stärkt. Der tra­gi­sche Aus­gang des Dra­mas ist un­um­gäng­lich.

»Bel­li­ni ist der Er­fin­der ei­ner völ­lig neu­en mu­si­ka­li­schen Tech­nik: je­ner ›lun­ga lun­ga can­ti­le­na‹ (›lan­gen, lan­gen Me­lo­die‹), die spä­ter zur ›Un­end­li­chen Me­lo­die‹ Wag­ners wer­den soll­te und zur Grund­la­ge sei­nes dra­ma­tur­gi­schen Den­kens wur­de. Für die­se Er­fin­dung wur­de Bel­li­ni von Kom­po­nis­ten wie Cho­pin und Wag­ner zum Vor­bild ge­nom­men. I Capuleti e i Montecchi bie­tet uns die Quin­tes­senz der me­lo­di­schen In­spi­ra­ti­on des Kom­po­nis­ten, mit ei­ni­gen un­sterb­li­chen Me­lo­di­en, die so­fort au­ßer­or­dent­lich be­rühmt wur­den. Die Oper stellt den ei­gent­li­chen Grün­dungs­mo­ment des so­ge­nann­ten ›Bel­can­to‹ dar – ein Be­griff, der in der zwei­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts ge­prägt wur­de, um die Nos­tal­gie nach je­nem glanz­vol­len Mo­ment der ita­lie­ni­schen Mu­sik aus­zu­drü­cken.« (Gian­lu­ca Ca­pua­no)
 

Mit I Capuleti e i Montecchi eta­blier­te sich Bel­li­ni end­gül­tig als ei­ner der füh­ren­den früh­ro­man­ti­schen Kom­po­nis­ten Ita­li­ens, ne­ben Gio­a­chi­no Ros­si­ni und Gae­ta­no Do­ni­zet­ti. »Mein Stil wird jetzt in den wich­tigs­ten Thea­tern der Welt ge­hört … und mit größ­tem Bei­fall«, no­tier­te er noch im sel­ben Mo­nat der Ur­auf­füh­rung.

Mu­si­ka­lisch setz­te die Neu­ein­stu­die­rung von I Capuleti e i Montecchi an der Wie­ner Staats­oper von 1977 neue Maß­stä­be in der Re­zep­ti­ons­tra­di­ti­on des Werks im 20. Jahr­hun­dert, ins­be­son­de­re durch die Ro­meo-In­ter­pre­ta­ti­on von KS Ag­nes Balt­sa. Durch die Viel­zahl der Auf­füh­run­gen von I Capuleti e i Montecchi seit den 1970er-Jah­ren zählt das Werk heu­te wie­der zu den wich­tigs­ten des Bel­can­to-Re­per­toires.

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(Quelle: wiener-staatsoper.at)

 

Staatsoper Wien

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