Eine florentinische Tragödie / Herzog Blaubarts Burg
Oper von Alexander von Zemlinsky, Béla Bartók
Termine
Weitere 4 Termine
Oktober 2026
- 19:00
- 19:00
- 19:00
- 19:00
Über die Veranstaltung
Die beiden Kurzopern Eine Florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg sind inhaltlich durch eine zentrale Thematik verbunden: Es geht um das fortschreitende Erkennen des nur scheinbar vertrauten Gegenübers.
In Zemlinskys Eine Florentinische Tragödie mündet die Ermordung von Biancas Geliebtem durch ihren eifersüchtigen Gatten Simone in einem Dialog der beiden Eheleute, der ganz überraschend einen neuen Liebesbeginn signalisiert.
In Bartóks Einakter wird Judiths Reise zu den inneren Abgründen des von ihr geliebten Herzog Blaubart – symbolisiert durch das Öffnen sieben geheimnisvoller Türen – hingegen in Dunkelheit und Einsamkeit enden.
Obwohl nahezu zur selben Zeit entstanden, bieten die zwei Stücke des Abends, Eine Florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg, vollkommen unterschiedliche Klangwelten, was dieser Kombination einen zusätzlichen Reiz verleiht. In Herzog Blaubarts Burg, vom Librettisten Béla Balázs als Mysterium bezeichnet, hört man den Einfluss der französischen Impressionisten ebenso heraus wie Béla Bartóks Beschäftigung mit der osteuropäischen Volksmusik. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Orchester, das hier die eigentliche Hauptrolle übernimmt und die emotionale Berg- und Talfahrt der Akteure ebenso schildert wie die eigentliche Erzählung des Dramas. Den beiden Handelnden, Judith und dem Herzog, kommt über große Strecken der Part einer kommentierenden Deklamation zu.
In Alexander Zemlinskys Eine Florentinische Tragödie blüht dem Publikum, von Oscar Wildes bildreicher Dichtung inspiriert, eine ungemein üppige Orchesterpracht entgegen, die zwischen der Spätromantik und der Moderne changierend, klar von Johannes Brahms, Gustav Mahler und Richard Strauss beeinflusst wurde.
Sichern sich Ihre Tickets für einen vergnüglichen Opernabend in der Wiener Staatsoper und buchen Sie Ihre Karten jetzt auf viennaticket.at.
Spielort
Staatsoper Wien Opernring 1 1010 WienTicketinformation
Karten in der 8. und 9. Kategorie können eingeschränkte Sicht haben und werden mit erhöhtem Aufschlag verkauft.
Eine florentinische Tragödie / Herzog Blaubarts Burg
Oper von Alexander von Zemlinsky, Béla Bartók
Termine
Weitere 4 Termine
Oktober 2026
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Staatsoper Wien Opernring 1 1010 WienTicketinformation
Karten in der 8. und 9. Kategorie können eingeschränkte Sicht haben und werden mit erhöhtem Aufschlag verkauft.Über die Veranstaltung
Die beiden Kurzopern Eine Florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg sind inhaltlich durch eine zentrale Thematik verbunden: Es geht um das fortschreitende Erkennen des nur scheinbar vertrauten Gegenübers.
In Zemlinskys Eine Florentinische Tragödie mündet die Ermordung von Biancas Geliebtem durch ihren eifersüchtigen Gatten Simone in einem Dialog der beiden Eheleute, der ganz überraschend einen neuen Liebesbeginn signalisiert.
In Bartóks Einakter wird Judiths Reise zu den inneren Abgründen des von ihr geliebten Herzog Blaubart – symbolisiert durch das Öffnen sieben geheimnisvoller Türen – hingegen in Dunkelheit und Einsamkeit enden.
Obwohl nahezu zur selben Zeit entstanden, bieten die zwei Stücke des Abends, Eine Florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg, vollkommen unterschiedliche Klangwelten, was dieser Kombination einen zusätzlichen Reiz verleiht. In Herzog Blaubarts Burg, vom Librettisten Béla Balázs als Mysterium bezeichnet, hört man den Einfluss der französischen Impressionisten ebenso heraus wie Béla Bartóks Beschäftigung mit der osteuropäischen Volksmusik. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Orchester, das hier die eigentliche Hauptrolle übernimmt und die emotionale Berg- und Talfahrt der Akteure ebenso schildert wie die eigentliche Erzählung des Dramas. Den beiden Handelnden, Judith und dem Herzog, kommt über große Strecken der Part einer kommentierenden Deklamation zu.
In Alexander Zemlinskys Eine Florentinische Tragödie blüht dem Publikum, von Oscar Wildes bildreicher Dichtung inspiriert, eine ungemein üppige Orchesterpracht entgegen, die zwischen der Spätromantik und der Moderne changierend, klar von Johannes Brahms, Gustav Mahler und Richard Strauss beeinflusst wurde.
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Eine florentinische Tragödie / Herzog Blaubarts Burg
Oper von Alexander von Zemlinsky, Béla Bartók
Über die Veranstaltung
Die beiden Kurzopern Eine Florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg sind inhaltlich durch eine zentrale Thematik verbunden: Es geht um das fortschreitende Erkennen des nur scheinbar vertrauten Gegenübers.
In Zemlinskys Eine Florentinische Tragödie mündet die Ermordung von Biancas Geliebtem durch ihren eifersüchtigen Gatten Simone in einem Dialog der beiden Eheleute, der ganz überraschend einen neuen Liebesbeginn signalisiert.
In Bartóks Einakter wird Judiths Reise zu den inneren Abgründen des von ihr geliebten Herzog Blaubart – symbolisiert durch das Öffnen sieben geheimnisvoller Türen – hingegen in Dunkelheit und Einsamkeit enden.
Obwohl nahezu zur selben Zeit entstanden, bieten die zwei Stücke des Abends, Eine Florentinische Tragödie und Herzog Blaubarts Burg, vollkommen unterschiedliche Klangwelten, was dieser Kombination einen zusätzlichen Reiz verleiht. In Herzog Blaubarts Burg, vom Librettisten Béla Balázs als Mysterium bezeichnet, hört man den Einfluss der französischen Impressionisten ebenso heraus wie Béla Bartóks Beschäftigung mit der osteuropäischen Volksmusik. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Orchester, das hier die eigentliche Hauptrolle übernimmt und die emotionale Berg- und Talfahrt der Akteure ebenso schildert wie die eigentliche Erzählung des Dramas. Den beiden Handelnden, Judith und dem Herzog, kommt über große Strecken der Part einer kommentierenden Deklamation zu.
In Alexander Zemlinskys Eine Florentinische Tragödie blüht dem Publikum, von Oscar Wildes bildreicher Dichtung inspiriert, eine ungemein üppige Orchesterpracht entgegen, die zwischen der Spätromantik und der Moderne changierend, klar von Johannes Brahms, Gustav Mahler und Richard Strauss beeinflusst wurde.
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